3 wichtige Rückenübungen ergänzend zur Therapie !


Rückenschmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen gehören für viele Menschen mittlerweile zum Alltag. Die Arztpraxen der Republik sind voll von Menschen, die unter derartigen Beschwerden leiden. Im schlechtesten Falle werden sie mit einem Schmerzmittel nachhause geschickt, im besten Falle erhalten sie ein Rezept für eine Physiotherapie. Doch auch das genügt nicht. 

Einmal in der Woche zwanzig Minuten lang mit einem Physiotherapeuten Bewegungsübungen durchzuführen, einige Zeit unter einer Wärmelampe zu liegen oder sich ausgiebig massieren zu lassen, ist zwar durchaus förderlich, wird die Ursache der Beschwerden jedoch nicht beseitigen können. Es ist vielmehr von Bedeutung, nach der Ursache der Schmerzen zu fragen. Gibt es eine Vorgeschichte? Wann trat der Schmerz erstmals auf? usw…? 

In der Physiotherapie kann und soll diese Arbeit nicht geleistet werden. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich halte viel von der Physiotherapie und den Möglichkeiten, die diese bietet. Darüber hinaus sind zwei meiner Familienmitglieder Physiotherapeuten. Alleine genügt diese Therapie jedoch nicht, um Rückenschmerzen und ähnliche Beschwerden dauerhaft zu beseitigen. Physiotherapie sollte nicht als Patentlösung, sondern lediglich als Ergänzung verstanden werden. 

Denn wirklich besiegen lassen sich die Schmerzen nur durch Aktivität. Es ist fatal, von einer passiven Maßnahme zu erwarten, dass sie die Folgen eines passiven Lebensstils beseitigt. Die krankengymnastischen Übungen sind also ein guter erster Schritt. Alleine genügen sie jedoch nicht. Die Physiotherapie sollte vielmehr als Beginn eines Prozesses verstanden werden, der letztlich zu einem aktiveren Leben mit mehr Bewegung und körperlicher Aktivität führt – denn nur auf diesem Wege lassen die Schmerzen sich dauerhaft besiegen. 

Daher kann ich Ihnen nur empfehlen, zusätzlich zur Physiotherapie Krafttraining zu betreiben. Im Rahmen des Trainings können Übungen durchgeführt werden, die auf Ihre individuelle Situation abgestimmt sind und die in der Physiotherapie ergriffenen Maßnahmen sinnvoll ergänzen. Hierbei ist jedoch wieder eines wichtig: Verstehen Sie das Training nicht als kurzfristige Maßnahme! Es sollte dauerhafter Teil Ihres Alltags werden, um wirksam zu sein. 

Ein gesundheitsorientiertes Krafttraining kann Ihnen vieles bieten: 

1. Eine Körperstrukturanalyse 

Eine Körperstrukturanalyse wird in der Physiotherapie nicht durchgeführt. Durch diese Analyse finden Sie heraus, wie Ihr Körper sich zusammensetzt: Haben Sie genügend Muskeln? Ist der Fettanteil zu hoch? Durch die Strukturanalyse können Sie wichtige Hinweise auf mögliche Trainingsziele gewinnen. Darüber hinaus lassen sich Trainingserfolge so sehr leicht kontrollieren. 

2. Eine ausführliche Anamnese 

Ein wirksames Trainingsprogramm ist immer auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Trainierenden abgestimmt. Aus diesem Grund ist es nötig, vor dem Trainingsbeginn eine ausführliche Anamnese durchzuführen. Gute Fitnessstudios bieten diese Anamnesen, die für Sie enorm hilfreich sein werden, kostenlos an. 

3. Ein kräftigendes Training 

Physiotherapie bietet kein Krafttraining. Dieses Training ist für Sie jedoch enorm wichtig. Hier trainieren Sie mit Gewichten, die Sie auf die Herausforderungen des Alltags vorbereiten. Physiotherapeutische Maßnahmen können das nicht. 

Durch Krafttraining werden Sie fitter und leistungsfähiger – nicht durch Physiotherapie. Melden Sie sich zusätzlich zur Physiotherapie also in einem guten Fitnessstudio an oder betreiben Sie auf anderem Wege Krafttraining und besiegen Sie Ihre Beschwerden dauerhaft. Fragen Sie Ihren Physiotherapeuten nach Kooperationspartnern, die er Ihnen empfehlen kann. 

Wollen Sie zusätzlich zur Physiotherapie Ihren Rücken kräftigen, sehen Sie sich unser YouTube-Video an. https://www.youtube.com/watch?v=eSVVzz8_-Aw&t=12s

Ihr Thomas Loch