Zu wenig Trinken. 4 Tipps wie du die körperlichen Schänden verhinderst!

So viel trinken wie nötig – aber wie viel?
Trinkwasser, oder umgekehrt Wasser zum Trinken ist für den Menschen das wichtigste und gleichzeitig unersetzbare Lebensmittel. Trinkwasser ist Süßwasser, also ohne oder mit nur sehr geringem Salzgehalt. Das Wasser ist eine von mehreren Körperflüssigkeiten inner- und außerhalb des Kreislaufes. Wie es allgemein heißt, besteht der menschliche Körper zu einem Großteil aus Wasser.
Nach den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt der Wasseranteil an einem normalgewichtigen Menschen bei Frauen zwischen 50 bis 55, und bei Männern zwischen 60 bis 65 Prozent. Das körperhaltige Wasser verteilt sich unter anderem auf Körperfett, Knochen, Muskelgewebe sowie auf Blutplasma. Bildlich gesprochen ist das Wasser im gesamten Körper verteilt. Da Körperwasser ausgeschieden und verbraucht wird, muss es in der dementsprechenden Menge „auf- oder nachgefüllt werden“. An diesem Punkt stellt sich die spannende Frage:

Wie viel Wasser soll der Mensch täglich zu sich nehmen, also trinken

• Nach einer Faustregel gilt die tägliche Flüssigkeitszufuhr von eineinhalb bis zwei Litern als untere Grenze.

• Diese Wassermenge bezieht sich als Groborientierung darauf, dass sich der Betroffene eher inaktiv verhält, also ohne größere Anstrengung wie körperliche Arbeit oder Sport.

• Eine wesentliche Rolle spielt der eigenen Muskelmasse und das Körperfett. Mehr Muskeln und mehr Fett bedeuten mehr Platz zum Wasser speichern.

• Nach einer anderen Faustformel beträgt der tägliche Wasserbedarf 30ml je Kilogramm Körpergewicht. Für den 80 kg wiegenden Mann sind das 2,4 Liter täglich, für die 50 kg wiegende Frau immerhin 1,5 Liter. Das ist die absolut untere Grenze ohne körperliche Belastung.

Mit körperlicher Belastung erhöht sich dieser Basisbedarf um täglich 500 bis 1.000 ml, also um 0,5 bis 1 Liter.

• Bei hohen bis höheren Temperaturen [im Freien oder im heimischen Federbett] steigt der Wasserverbrauch durch den Schweiß als Körperwasser, das durch die Hautporen ausgeschieden wird.

Als Folge von Wasserverbrauch beziehungsweise von Wassermangel entwickelt sich der Durst; bei dem einen mehr und beim anderen weniger, bei einem früher und beim anderen später. Wenn spätestens jetzt nicht ausreichend getrunken wird, dann zeigen sich Mangelerscheinungen in dem zunehmend unausgeglichenen Wasserhaushalt des Körpers. Der reagiert schon auf kleine und kleinste Schwankungen recht sensibel. Zu den bekannten Erscheinungen von Wassermangel gehören Kopfschmerzen, trockene Mundhöhle, Erschöpfungsgefühl, Müdigkeit ohne Schlafdefizit oder Appetitlosigkeit, bis hin zu Erkrankungen wie Nierenfunktionsstörung oder wie Kreislaufzusammenbruch.

Meine vier Tipps für eine verträgliche und gesunde Wasserzufuhr für Ihren Körper lauten
• ein großes Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen trinken
• das weitere Trinken regelmäßig über den ganzen Tag verteilen
• die Flasche Wasser respektive Wasserflasche zum ständigen Begleiter machen
• als ganz überwiegend bevorzugte Flüssigkeit „einfaches“ Wasser trinken

Als Fazit bleibt festzuhalten
dass es ohne die regelmäßige Wasserzufuhr zur Erhaltung von Gesundheit & Leistungsfähigkeit nicht geht. Für ein Auto ist das Benzin der Kraftstoff zum Fahren, und für den Menschen das Wasser der Kraftstoff zum Leben.